kochen&backenDIE KLEINE ALLTAGSKÜCHE

Alltagsküche

Gemüse-Risotto mit Erbsen

Risottoreis gart mit Möhren und Paprika; Erbsen und Hartkäse kommen zum Schluss dazu.

Zur Zubereitung ↓
Cremiges Risotto mit Erbsen, roten Gemüsestücken und Käsehobeln
Servier- oder Zubereitungsbeispiel.Foto: Lara604 · CC BY 2.0 · Größe angepasst
Gesamtzeit
40 Min.
Portionen / Stück
4
Thema
Alltagsküche

Ein Gemüse-Risotto soll cremig fließen und trotzdem erkennbare Reiskörner behalten. Die Flüssigkeit wird deshalb portionsweise zugegeben und die Konsistenz am Ende nochmals angepasst. Möhren und Paprika werden klein gewürfelt und direkt mit dem Reis gegart; Erbsen brauchen nur wenige Minuten. Dieses Rezept verwendet keinen Wein, sondern Gemüsebrühe als gesamte Kochflüssigkeit. Butter und Hartkäse runden das fertige Risotto ab. Entscheidend ist der Zustand der Körner, nicht eine starre Minutenzahl: außen weich und innen noch leicht fest. Warmes Geschirr hilft, die lockere Konsistenz bis zum Essen zu erhalten.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. 01

    Brühe erhitzen

    Zwiebel fein würfeln. Möhre und Paprika in etwa 5 mm kleine Stücke schneiden. Brühe in einem zweiten Topf erhitzen und anschließend knapp unter dem Siedepunkt halten.

  2. 02

    Reis anschwitzen

    Öl im breiten Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel 3 Minuten glasig dünsten, Möhre und Paprika 2 Minuten mitgaren. Reis einstreuen und 1 Minute rühren, bis die Körner glänzen.

  3. 03

    Brühe portionsweise

    200 ml heiße Brühe zugießen. Unter regelmäßigem Rühren leise köcheln. Sobald der Reis die Flüssigkeit weitgehend aufgenommen hat, erneut etwa 100 ml Brühe zugeben.

  4. 04

    Erbsen ergänzen

    Diesen Vorgang 16–20 Minuten fortsetzen. Nach 14 Minuten die Erbsen zufügen. Ein Korn probieren: Es soll außen weich sein, im Kern aber noch leichten Widerstand bieten.

  5. 05

    Butter und Käse

    Topf vom Herd nehmen. Butter und Käse kräftig unterrühren, bei Bedarf mit weiterer Brühe lockern. 2 Minuten ruhen lassen und nochmals abschmecken. Das Risotto soll langsam auseinanderfließen, wenn man den Topf neigt.

Zeiten sind Richtwerte. Herd, Ofen und Zutaten beeinflussen das Ergebnis; achte auch auf die beschriebenen Garmerkmale.

Brühe nach Bedarf verwenden

Die benötigte Menge hängt von Reissorte, Topfbreite und Hitze ab. Deshalb etwas zusätzliche heiße Flüssigkeit bereithalten. Kalte Brühe unterbricht das Garen. Ein stark sprudelnder Topf verdampft Flüssigkeit schneller, als die Körner sie aufnehmen können; sanftes Köcheln lässt sich besser steuern.

Gemüse austauschen

Kleine Zucchiniwürfel können Paprika ersetzen und kommen etwa 8 Minuten vor Ende dazu. Sehr zarte Zutaten brauchen weniger Zeit als Möhren. Fertiges Risotto nicht lange warmhalten: Es zieht nach und wird fest. Lieber unmittelbar nach der kurzen Ruhezeit in warme tiefe Teller geben.

Fragen aus der Küche

Noch eine Frage?

Muss ich ständig rühren?

Regelmäßiges Rühren reicht, besonders nach jeder Brühezugabe. Der Reis darf nicht am Boden ansetzen. Zu heftiges Rühren kann die Körner beschädigen.

Geht normaler Langkornreis?

Er ergibt ein anderes Gericht, weil er weniger geeignete Stärke abgibt. Für diese cremige Methode eine ausdrücklich als Risottoreis bezeichnete Sorte wählen.

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