kochen&backenDIE KLEINE ALLTAGSKÜCHE

Alltagsküche

Einfaches Omelett aus der Pfanne

Zwei Eier werden mit wenig Butter zu einem dünnen, leicht gebräunten Omelett gegart.

Zur Zubereitung ↓
Ein dünnes goldgelbes, leicht gebräuntes Omelett auf einem Teller
Servier- oder Zubereitungsbeispiel.Foto: Gaurav Dhwaj Khadka · CC BY-SA 4.0 · Größe angepasst
Gesamtzeit
15 Min.
Portionen / Stück
1
Thema
Alltagsküche

Ein Omelett braucht weder Mehl noch eine große Menge Milch. Eier und etwas Butter reichen für eine dünne, zusammenhängende Schicht. Eine kleine beschichtete Pfanne macht die Handhabung leichter, denn bei einer zu großen Pfanne wird die Eierlage sehr dünn und reißt schnell. Diese Version darf an der Unterseite leicht Farbe bekommen und wird vollständig gestockt serviert. Das Falten ist optional: Auch offen auf dem Teller lässt es sich gut mit Brot oder einem kleinen Salat essen. Die Mengen ergeben eine Portion und lassen sich am einfachsten als einzelne Omeletts nacheinander vervielfachen.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. 01

    Eier mischen

    Eier in einer Schüssel mit Wasser und Salz verquirlen. Die Masse soll gleichmäßig gelb sein, aber nicht stark schäumen. Sichtbare große Eiweißfäden mit der Gabel auflösen.

  2. 02

    Pfanne vorwärmen

    Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und Butter darin schmelzen. Durch leichtes Schwenken den gesamten Boden benetzen. Die Butter soll schäumen, nicht dunkelbraun werden.

  3. 03

    Eier eingießen

    Eier hineingießen und die Pfanne vorsichtig neigen, bis der Boden gleichmäßig bedeckt ist. Etwa 30 Sekunden anziehen lassen, dann gestockte Ränder sanft zur Mitte schieben.

  4. 04

    Sanft fertig garen

    Flüssige Masse in die freien Stellen laufen lassen. Hitze etwas reduzieren und 2–3 Minuten weitergaren. Bei Bedarf einen Deckel kurz auflegen, bis die Oberseite vollständig gestockt ist.

  5. 05

    Omelett servieren

    Pfeffer darübergeben. Omelett mit dem Wender vom Rand lösen und entweder offen auf einen Teller gleiten lassen oder zur Hälfte falten. Unmittelbar servieren, damit es nicht weiter austrocknet.

Zeiten sind Richtwerte. Herd, Ofen und Zutaten beeinflussen das Ergebnis; achte auch auf die beschriebenen Garmerkmale.

Pfannengröße beachten

Zwei Eier passen gut in eine Pfanne mit etwa 20 cm Bodendurchmesser. Bei deutlich größerem Boden fehlt Dicke, bei einer viel kleineren Pfanne braucht die Mitte länger. Für mehrere Personen besser einzelne Omeletts backen und die Butter jeweils frisch dosieren, statt die komplette Eiermenge in einer kleinen Pfanne zu stapeln.

Füllungen separat garen

Pilze, Zwiebeln oder Paprika müssen vor dem Einfüllen gegart und möglichst trocken sein. Rohes, wässriges Gemüse kann das Omelett aufreißen oder ungleichmäßig garen lassen. Für diese schlichte Grundversion bleibt die Eierfläche ungefüllt; Kräuter oder geriebener Käse können sparsam zum Schluss ergänzt werden.

Fragen aus der Küche

Noch eine Frage?

Warum klebt das Omelett?

Eine beschädigte Beschichtung oder zu wenig Fett kann die Ursache sein. Die Pfanne vorwärmen, Butter gleichmäßig verteilen und die Eier nicht sofort gewaltsam lösen.

Muss ich das Omelett wenden?

Nein. Bei milder Hitze und kurzer Abdeckung gart die Oberseite auch ohne vollständiges Wenden. Das ist bei dünnen Omeletts besonders hilfreich.

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