kochen&backenDIE KLEINE ALLTAGSKÜCHE

Alltagsküche

Pasta mit Basilikumpesto

Frisches Basilikum, Pinienkerne und Hartkäse werden zu einem ungekochten Pesto verarbeitet.

Zur Zubereitung ↓
Lange Nudeln mit grünem Basilikumpesto und geriebenem Käse
Servier- oder Zubereitungsbeispiel.Foto: Marco Del Torchio 95 · CC BY-SA 4.0 · Größe angepasst
Gesamtzeit
25 Min.
Portionen / Stück
4
Thema
Alltagsküche

Pesto wird zur heißen Pasta gegeben, aber nicht in einer kochenden Pfanne gebraten. Dadurch bleiben Basilikumduft und die grüne Farbe besser erhalten. Die kleine Sauce besteht aus wenigen Zutaten, deren Verhältnis sich beim Mischen noch anpassen lässt: Öl sorgt für Geschmeidigkeit, Nudelwasser für eine lockere Verbindung. Hier werden Spaghetti mit einem klassischen Basilikumpesto serviert. Pinienkerne rösten nur leicht, damit sie nicht bitter werden. Ein Mörser ergibt eine gröbere Struktur; ein kleiner Mixer ist für den Alltag praktisch. Den Käse erst nach dem Zerkleinern unterrühren.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. 01

    Pinienkerne rösten

    Pinienkerne in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2–3 Minuten leicht goldgelb rösten. Häufig bewegen und anschließend auf einem Teller auskühlen lassen.

  2. 02

    Basilikum zerkleinern

    Basilikum waschen und sehr gründlich trocknen. Knoblauch grob hacken. Basilikum, Knoblauch und Pinienkerne mit etwa der Hälfte des Öls kurz stoßweise zerkleinern oder mörsern.

  3. 03

    Pesto abschmecken

    Restliches Öl und Hartkäse mit einem Löffel unterrühren. Das Pesto soll streichfähig bleiben und noch kleine Blattstückchen enthalten. Zunächst vorsichtig salzen, weil der Käse bereits Salz mitbringt.

  4. 04

    Spaghetti kochen

    Spaghetti in reichlich Salzwasser nach Packungsangabe bissfest kochen. Vor dem Abgießen 150 ml Kochwasser abnehmen. Pesto in eine große, nicht erhitzte Schüssel geben.

  5. 05

    In der Schüssel mischen

    Abgetropfte Spaghetti zufügen und zunächst 60 ml Kochwasser unterheben. Kräftig wenden, bis die Sauce die Stränge überzieht. Nach Bedarf mehr Wasser ergänzen, abschmecken und sofort servieren.

Zeiten sind Richtwerte. Herd, Ofen und Zutaten beeinflussen das Ergebnis; achte auch auf die beschriebenen Garmerkmale.

Basilikum nicht warm mixen

Langes Mixen erwärmt die Blätter und macht das Pesto unnötig fein. Kurze Impulse und trockene Blätter helfen, eine aromatische, grüne Paste zu erhalten. Stiele nur verwenden, wenn sie jung und zart sind. Gröbere Stiele können in diesem ungekochten Pesto faserig bleiben.

Pinienkerne austauschen

Geschälte Mandeln oder Walnüsse sind mögliche Alternativen, schmecken jedoch anders. Auch sie nur leicht rösten und abkühlen lassen. Bei Käse mit tierischem Lab ist das Gericht nicht vegetarisch; dafür ausdrücklich einen entsprechend gekennzeichneten Hartkäse wählen. Zitronensaft bleibt eine geschmackliche Ergänzung, keine notwendige Zutat.

Fragen aus der Küche

Noch eine Frage?

Warum wird das Pesto trocken?

Pasta nimmt Flüssigkeit auf. Etwas warmes Kochwasser einarbeiten und nochmals wenden, bevor zusätzliches Öl verwendet wird. Wasser macht die Sauce leichter verteilbar.

Kann ich Pesto erhitzen?

In diesem Rezept reicht die Wärme der Nudeln. Starkes Kochen verändert den frischen Basilikumgeschmack und ist für die Bindung nicht erforderlich.

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