kochen&backenDIE KLEINE ALLTAGSKÜCHE

Alltagsküche

Rindfleisch-Paprika-Pfanne mit roten Zwiebeln

Rinderstreifen, grüne Paprika und rote Zwiebeln werden portionsweise scharf angebraten.

Zur Zubereitung ↓
Gebratene Rindfleischstreifen mit grüner Paprika und roten Zwiebeln in einer Pfanne
Servier- oder Zubereitungsbeispiel.Foto: Infrogmation of New Orleans · CC BY-SA 4.0 · Größe angepasst
Gesamtzeit
30 Min.
Portionen / Stück
2
Thema
Alltagsküche

Bei dieser Pfanne kommt es auf die Reihenfolge an. Das Rindfleisch wird kurz angebraten und wieder herausgenommen, während Paprika und Zwiebeln etwas mehr Zeit bekommen. Erst am Ende treffen beide in einer kleinen Menge würziger Sauce zusammen. So bleibt das Gemüse bissfest und das Fleisch muss nicht während der gesamten Garzeit in der Pfanne liegen. Verwende ein zum Kurzbraten geeignetes Stück, etwa Hüfte oder Roastbeef, und schneide quer zur Faser. Reis als Beilage kann bereits kochen, während du das Gemüse vorbereitest.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. 01

    Gleichmäßig schneiden

    Fleisch trocken tupfen und quer zur Faser in etwa 1 cm breite Streifen schneiden. Paprika entkernen und ähnlich breit schneiden. Zwiebel in Spalten teilen, Knoblauch fein hacken.

  2. 02

    Fleisch portionsweise braten

    Eine Pfanne kräftig erhitzen und 1 EL Öl hineingeben. Fleisch in zwei Portionen jeweils kurz rundherum anbraten. Dabei etwas Abstand lassen. Herausnehmen und in einer Schüssel sammeln.

  3. 03

    Gemüse bräunen

    Restliches Öl in die Pfanne geben. Paprika und Zwiebel 5–7 Minuten braten, bis die Ränder Farbe annehmen, das Gemüse aber noch Biss hat. Knoblauch zuletzt 30 Sekunden mitbraten.

  4. 04

    Pfannensatz lösen

    Tomatenmark und Paprikapulver kurz unterrühren. Mit Wasser und Sojasauce ablöschen und den Bratensatz lösen. Etwa 2 Minuten einkochen, bis nur eine kleine Menge Sauce bleibt.

  5. 05

    Zusammenführen und prüfen

    Fleisch samt Saft zurückgeben und unter Wenden fertig garen. Rindfleisch mindestens 63 °C im Kern erreichen lassen und vor dem Essen 3 Minuten ruhen lassen. Mit Pfeffer würzen; wegen der Sojasauce erst jetzt bei Bedarf salzen.

Zeiten sind Richtwerte. Herd, Ofen und Zutaten beeinflussen das Ergebnis; achte auch auf die beschriebenen Garmerkmale.

Gegen die Faser schneiden

Die sichtbaren Muskelfasern bestimmen die Schnittrichtung. Quer geschnittene Streifen haben kürzere Fasern und lassen sich leichter kauen. Dünne Streifen werden schnell gar; bei sehr dünnem Fleisch das Gemüse daher zuerst fertigstellen und das Fleisch erst ganz zum Schluss portionsweise braten.

Keine überfüllte Pfanne

Viel Fleisch auf einmal kühlt die Pfanne ab. Austretender Saft sammelt sich und die Streifen kochen, statt zu bräunen. Zwei kurze Bratdurchgänge geben mehr Kontrolle. Verwende beim späteren Zusammenführen nur so viel Flüssigkeit, dass Gemüse und Fleisch leicht glänzen, statt darin zu schwimmen.

Fragen aus der Küche

Noch eine Frage?

Geht auch rote Paprika?

Ja. Sie schmeckt süßer als grüne Paprika und braucht bei gleicher Schnittgröße eine ähnliche Garzeit.

Ist Schmorfleisch geeignet?

Für diese kurze Zubereitung nicht. Schulter oder Wade brauchen längeres Schmoren, um weich zu werden; dafür ein eigenes Schmorgericht wählen.

Das könnte auch schmecken