kochen&backenDIE KLEINE ALLTAGSKÜCHE

Alltagsküche

Linsensuppe mit Möhren und Sellerie

Braune und rote Linsen ergeben gemeinsam eine sämige Gemüsesuppe.

Zur Zubereitung ↓
Dickliche Linsensuppe mit Möhrenstücken und sichtbaren grünen und roten Linsen
Servier- oder Zubereitungsbeispiel.Foto: Whoisjohngalt · CC BY-SA 4.0 · Größe angepasst
Gesamtzeit
45 Min.
Portionen / Stück
4
Thema
Alltagsküche

Zwei Linsensorten übernehmen in dieser Suppe unterschiedliche Aufgaben. Braune Linsen bleiben als kleine Körner erkennbar, rote Linsen zerfallen teilweise und binden die Brühe. Möhren und Sellerie liefern eine Gemüsegrundlage, ohne die Linsen zu überdecken. Ein kleiner Schuss Essig wird erst am Schluss zugegeben und hebt den erdigen Geschmack. Das Gericht ist bewusst ohne Wurst und Speck angelegt. Je nach Alter und Sorte brauchen braune Linsen etwas länger; vor dem Servieren deshalb mehrere Körner probieren. Die Suppe darf dick sein, sollte aber noch gut vom Löffel fließen.

Zubereitung

Schritt für Schritt

  1. 01

    Linsen abspülen

    Linsen getrennt im Sieb abspülen und kleine Fremdkörper aussortieren. Möhren in 1 cm große Stücke, Sellerie in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch fein hacken.

  2. 02

    Gemüse dünsten

    Öl im Topf bei mittlerer Hitze erwärmen. Zwiebel, Möhren und Sellerie 5 Minuten dünsten, ohne sie stark zu bräunen. Knoblauch für die letzte Minute ergänzen.

  3. 03

    Braune Linsen garen

    Braune Linsen, Brühe und Lorbeerblatt zugeben. Aufkochen, dann bei kleiner Hitze 15 Minuten zugedeckt köcheln. Der Deckel darf einen schmalen Spalt offenbleiben.

  4. 04

    Rote Linsen ergänzen

    Rote Linsen einrühren und weitere 12–15 Minuten garen. Gelegentlich am Boden entlang rühren. Braune Linsen probieren und bei Bedarf noch einige Minuten länger köcheln, bis sie weich sind.

  5. 05

    Suppe abschmecken

    Lorbeerblatt entfernen. Essig, Salz und Pfeffer einrühren. Falls die Suppe sehr dick geworden ist, etwas heißes Wasser ergänzen. 2 Minuten ziehen lassen, nochmals abschmecken und in tiefe Teller füllen.

Zeiten sind Richtwerte. Herd, Ofen und Zutaten beeinflussen das Ergebnis; achte auch auf die beschriebenen Garmerkmale.

Keine eingeweichten Linsen nötig

Für diese kleine Linsengröße ist vorheriges Einweichen nicht vorgesehen. Sehr alte braune Linsen können trotzdem länger brauchen. Bei hart bleibenden Körnern nicht einfach die Suppe pürieren, sondern weitergaren und Flüssigkeit ergänzen. Rote Linsen geben währenddessen weitere Stärke an die Brühe ab.

Säure zum Schluss

Essig lässt sich in kleinen Portionen gut dosieren. Erst 2 TL einrühren, probieren und gegebenenfalls den Rest ergänzen. Auch milder Rotweinessig passt. Zitronensaft schmeckt heller und verändert die Richtung. Frisches Brot eignet sich zum Auftunken der gebundenen Brühe.

Fragen aus der Küche

Noch eine Frage?

Kann ich nur braune Linsen nehmen?

Ja, insgesamt 250 g verwenden. Die Suppe wird weniger sämig; bei Bedarf eine kleine Kelle gegarter Linsen zerdrücken und wieder einrühren.

Warum dickt die Suppe nach?

Gegarte Linsen nehmen weiter Flüssigkeit auf. Beim erneuten Erwärmen portionsweise Wasser oder Brühe zugeben, bis die gewünschte Konsistenz zurückkehrt.

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